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Ich habe heute wieder auf die Kinder meiner Nachbarin aufgepasst. Sie hat auch gleich gesagt, dass das nun nicht zur Regel wird, dass ich so oft auf die Kinder aufpassen muss. Ich kann mich etwa auf einmal pro Woche einstellen, meinte sie. Das passt sehr gut in meinen Zeitplan. Heute hat sie mich gefragt, ob ich einen kleinen Text über ein Beamtendarlehen übersetzen könnte. Sie wollte mich für die Übersetzung des Textes über das Beamtendarlehen auch noch zusätzlich bezahlen. Ich sagte ihr aber, dass das absolut nicht nötig sei. Ich fühle mich ja ohnehin schlecht, wenn ich meine Freizeit genieße ab 19 Uhr und dann auch noch dafür so gut bezahlt werde. Ich habe ihr gesagt, dass ich den Text über das Beamtendarlehen sehr gerne für sie übersetze. Eine Freundin von ihr, die nicht so gut deutsch spricht, wollte etwas über ein Beamtendarlehen wissen und daher sollte ich das in einfachen Worten übersetzen. Das hat auch überhaupt nicht lange gedauert und mir keine Mühe gemacht. Ich habe meiner Nachbarin auch gesagt, dass ich außer dem Text über das Beamtendarlehen auch gerne sonst noch weitere Texte übersetzen kann, wenn sie etwas benötigt.

Meine Nachbarin kam heute zu mir herüber und sagte mir, dass die beiden Kinder von dem Abend mit mir geschwärmt haben. Das hat mich natürlich sehr froh gemacht. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich mich sehr gut mit den Kindern verstanden habe. Wir haben zuerst Memory gespielt und anschließend habe ich ihnen noch eine Geschichte vorgelesen. Dann war es auch schon 19 Uhr und ich habe sie zu Bett gebracht. Das hat völlig problemlos geklappt, das war wirklich erfreulich. Sie haben nicht gemeckert und auch nicht gejammert. Sie sind sehr gut erzogen.

Heute werde ich zum ersten Mal die Kinder meiner Nachbarin hüten. Ich freue mich schon darauf, bin aber auch etwas aufgeregt. Ich hoffe, ich komme mit den Kindern auch zurecht, wenn meine Nachbarin nicht da ist. Ich hoffe, die Kinder weinen nicht oder benehmen sich dann plötzlich schlecht. Aber es wird schon alles gutgehen. Ich habe mir schon immer sehr viele Sorgen um alles Mögliche gemacht. Meine Nachbarin hat mir auch erlaubt, bei ihr fernzusehen und mich am Bücherregal zu bedienen. Ich werde eher das zweite Angebot nutzen. Sie hat eine sehr interessante Sammlung an Büchern und ich freue mich darauf, davon etwas lesen zu können. Sie sagte mir, dass die Kinder bereits um 19 Uhr ins Bett gehen und ich dann bis 22 Uhr lesen kann. Natürlich muss ich dann auch ab und zu noch nach den Kindern schauen.

Ich bin letzte Woche umgezogen und habe mich dann direkt bei meinen Nachbarn vorgestellt. Ich finde es immer seltsam, wenn man irgendwo wohnt und seine Nachbarn gar nicht kennt. Meine Nachbarn sind durchweg sehr nette Leute. Besonders gut habe ich mich mit der Frau von gegenüber verstanden. Sie hat zwei kleine Kinder und hat mich direkt zum Kaffee eingeladen. Eigentlich hatte ich keine Zeit, ich wollte aber auch nicht absagen und daher bin ich dann noch für ein Stündchen geblieben. Die beiden Kinder sind richtig niedlich und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Meine Nachbarin hat mich dann gefragt, ob ich vielleicht auf die Kinder ab und zu aufpassen könnte. Sie hat mir dafür einen sehr guten Stundenlohn angeboten und da ich ohnehin auf der Suche nach einer Nebenbeschäftigung war, trifft sich das ja auch sehr gut. Ich habe das Angebot angenommen.

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